Mittwoch, 23. Januar 2008

Kaninchen macht Kommunikation

Ein weiteres Beschäftigungsfeld ist die Öffentlichkeitsarbeit. Mein Wunsch: Interne und externe Kommunikation für Institutionen und Unternehmen sollte künftig wieder authentisch sein. Die klassische Werbung und Kommunikation steht vor dem Ausverkauf. Große plakative Werbung ohne Zielgruppenansprache, Pressemitteilungen in denen alles brilliant daher kommt, Unternehmensprofile die "schon immer besser als gut waren" sind uninteressant. Alles ist toll und unfehlbar - ich nenne das die Vatikanische Werbung. Das Ergebnis: Verbraucher wenden sich ab, fühlen sich verfolgt und belästigt, nicht beraten und animiert - die Werbungsparanoia entsteht. Gar nicht gut.

Ich biete eine authentische Lösung: Die Kommunikation von Inhalten, Profilen und Produkten wird journalistisch aufgearbeitet. Was ist daran besonders? Nun, der Journalist tritt als Medium zwischen Sender und Empfänger. Ein Beispiel für die Entwicklung: Eine Geschichte um das Produkt wird zum Inhalt. Zu kompliziert? Ist es gar nicht.

Langweilig: Journalisten stehen immer wieder vor der Crux herkömmliche Geschichten erzählen zu müssen. Inhalte, über die bereits trilliarden Mal berichtet wurden. Beispiel: Die Kaninchenzucht. Der Journalist schaut auf den Käfig, sieht hinein, schreibt.

Spannend: Der Journalist lernt, diese Crux zu umgehen und Geschichten anders zu erzählen. Hier: Der Journalist im Käfig, Möhre kauend, sieht, schreibt. Trick: Geschichte anders aufhängen. Ergebnis des einfachen Perspektivwechsels: nah am Gitter, mitten in der Geruchswelt, eigenartige Männer in grauen Kitteln, ziehende Ohrenschmerzen, puschelige Emotionen - einfach großes Tennis.

Das funktioniert dann, wenn ausreichend Handwerkszeug und Erfahrung im Köcher stecken. In der Werbebranche wird so etwas als Kreativität teuer verkauft. Im Journalismus ist das Alltagsgeschäft und harte Arbeit.

In diesem Köcher stecken:
Kreatives Schreiben, Perspektivwechsel, Zielgruppenanalyse, strategische Konzeptionierung, mediale Beratung und manchmal so die ganz anderen Ideen - authentisch/emotional/strategisch.

Authentischen Tag wünscht,
Ingo Müntz

Sonntag, 20. Januar 2008

Da haben wir uns ja was eingeBlogt!

Dieses Blog gibt Einblicke in die Arbeit- und die -sweisen des volontierten Journalisten, Pressesprechers und Mediberaters Ingo Müntz und Team. Gearbeitet wird crossmedial, aber emotional.
Darum schalten Sie wieder ein - es bleibt spannend!